Traditionell Vielvölker-reich: Bosnien und Herzegowina und seine Bewohner

aus OWEP 4/2011  •  von Katrin Boeckh

Zusammenfassung

Ohne Kenntnis von Herkunft und Zusammensetzung der Bevölkerung von Bosnien und Herzegowina lassen sich die Auseinandersetzungen in diesem Land, die während des Zweiten Weltkriegs und in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts zahlreiche Opfer forderten, nicht verstehen. Problematisch sind, wie die folgenden Ausführungen belegen, auch die Versuche, anhand statistischer Analysen größere Klarheit zu erreichen.

PD Dr. Katrin Boeckh, Privatdozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Geschichte Ost- und Südosteuropas), ist wissenschaftliche Angestellte am Osteuropa-Institut Regensburg.

Von seiner Bevölkerung her bildet Bosnien und Herzegowina ein verdichtetes Abbild Jugoslawiens, dessen ethnische Zusammensetzung von den Resultaten der über Jahrhunderte hinweg ablaufenden Migrations-, Assimilierungs- und Dissimulierungsprozesse geprägt war. Der so entstandene bunte und sich stets neu webende Nationalitätenteppich barg jedoch auch ein Spannungspotenzial, das immer wieder zum Ausbruch kam. Besonders tragisch war dies angesichts der vielfach ethnisch gemischten Siedlungsgebiete. Während aber die größten Völker, die Serben, Muslime (bzw. Bosniaken, so die Bezeichnung in der Verfassung seit 1994) und Kroaten, darauf aus waren, einander politisch in Schach zu halten, wirkte sich dies auf die vielen ebenfalls hier siedelnden Minderheiten – Juden, Albaner, Italiener, Rumänen, Deutsche u. a. – positiv aus, denn sie waren in Bosnien und Herzegowina einem geringeren politischen Druck ausgesetzt als in Regionen mit nur einem Titularvolk.

Malen nach Zahlen: Bevölkerungsstatistiken von Bosnien und Herzegowina

Wenn man die aktuellen Bevölkerungsverhältnisse Bosnien und Herzegowinas beschreiben möchte und die Ergebnisse der letzten Volkszählung sucht, so stellt man schnell fest: Eine solche gibt es nicht. Der für 2011 vorgesehene Zensus verursachte Streit im Land und wurde daher bisher nicht durchgeführt; man behilft sich durch Rückgriff auf ältere Statistiken. Es lohnt sich, für Bosnien und Herzegowina eine Geschichte seiner Bevölkerungszählungen zu verfassen, weil die Statistiken nicht nur versteckt zwischen ihren Zeilen eine ganz eigene Geschichte erzählen, nämlich die über die jeweiligen Vorstellungen der Statistiker von den Gezählten und darüber, was jene repräsentieren sollten. Hier also ein abstract der – zugegeben neueren und neuesten – Geschichte der Einwohnerzahlen Bosniens:

Bosnien und Herzegowina wurde 1878 auf Beschluss des Berliner Kongresses hin von Österreich-Ungarn besetzt und verwaltet, 1908 wurde es annektiert. Die Habsburger Monarchie ließ vier Volkszählungen in den Jahren 1879, 1885, 1895 und 1910 durchführen, in denen die konfessionelle Zugehörigkeit den wichtigsten Identifikator darstellte. Es wurde also gefragt nach Griechisch-orthodoxen (bis 1905, erst danach lautete die offizielle Bezeichnung „Serbisch-Orthodoxe“), nach den Katholiken und nach den „Muselmanen“ (bis 1901: „Muhammedaner“), was jeweils gleichgesetzt wurde mit Serben, Kroaten und Bosniaken; nur so ließ sich eine Unterscheidung zwischen den serbokroatisch sprechenden Einwohnern treffen. Die Zählung von 1879 etwa beschrieb 1,6 Millionen Einwohner des Landes, die Mehrheit davon Orthodoxe, 496.485 (43 Prozent), an zweiter Stelle waren die Muslime mit 448.613 (39 Prozent), dann kamen die Katholiken mit 209.391 (18 Prozent) sowie 3.426 (0,02 Prozent) „Israeliten“. Bis 1910 war die Bevölkerung auf insgesamt 1,9 Millionen angewachsen, der Anteil der Orthodoxen blieb auf 43 Prozent, jener der Muslime war auf 32 Prozent gefallen, jener der Katholiken auf 23 Prozent gewachsen und jener der Juden hatte sich auf 0,62 Prozent erhöht.

Das nach dem Ersten Weltkrieg proklamierte „Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen“ war aus ganz unterschiedlichen historischen Regionen zusammengesetzt – eine davon war Bosnien und Herzegowina, das allerdings seine Verwaltungseinheit verlor. Der neue Staat wurde zentralistisch eingerichtet. Die drei namensgebenden Staatsvölker sollten hier auch als die Mehrheit der Bevölkerung erscheinen. Die Volkszählungen 1921, 1931 und 1939 waren daher als Erhebung der Muttersprachen angelegt. Serben und Kroaten wurden gemeinsam als „Serbokroaten“ gezählt, genauso wie die Muslime sowie weiter die Montenegriner und Makedonen. Für die „Serbokroaten“ kam mit 1.826.200 Verzeichneten in Bosnien und Herzegowina ein Anteil von über 96 Prozent zustande, der weit über dem Landesdurchschnitt mit 77 Prozent lag.

Tito-Jugoslawien vertrat nach dem Zweiten Weltkrieg – jedenfalls theoretisch – ein vollkommen anderes Staatskonzept als das jugoslawische Königreich vorher und setzte auf eine föderale Staatsorganisation. Das Vorbild war dabei bis 1948 die Sowjetunion mit einer minderheitenfreundlichen Politik, die von der sozialistischen Ideologie vorgegeben wurde. Das sozialistische Jugoslawien war daher sehr auf die Mannigfaltigkeit seiner Einwohner bedacht. Die Zählung der Völker und Nationalitäten Jugoslawiens von 1948 führte zum einen die Aufschlüsselung in Serben, Kroaten, Montenegriner, Makedonen und Bulgaren ein, zum anderen gab es hier sogar die Kategorie „Muslime“ (wenn auch zunächst ohne Bekenntnis zur Nationalität gemeint), drittens wurden nationale Minderheiten viel mehr als früher berücksichtigt und viertens gab es nun auch eine Statistik für die Volksrepublik Bosnien und Herzegowina, die in die Zahl der jugoslawischen Republiken aufgenommen wurde: Von im Jahr 1948 hier lebenden 1,14 Mio. Einwohnern waren 44 Prozent Serben, 31 Prozent Muslime und 24 Prozent Kroaten. Im Zensus von 1961 wurden die muslimischen Bosnier unter der Bezeichnung „Muslime im ethnischen Sinn“ aufgewertet, zehn Jahre später wurden sie zu „Muslimen im Sinn einer Nationalität“.

Ohne die praktische Durchführung dieser statistischen Erhebungen kritisch zu beleuchten, lässt sich daraus zum Schicksal der Bevölkerung in Bosnien und Herzegowina Folgendes ableiten: Während die Sprache als unterscheidendes Merkmal der drei größten Bevölkerungsgruppen Serben, Muslime und Kroaten nicht funktioniert, aber als Kriterium aus politischen Gründen dennoch in einigen Erhebungen angelegt wurde, hat sich die religiöse bzw. konfessionelle Zugehörigkeit als produktiv erwiesen. Dies zeigt sich an den Muslimen in Bosnien, die zunächst nur aufgrund ihrer Religion identifizierbar waren, woraus dann eine nationale Zuordnung entstand. Weiter lässt sich sagen, dass die Darstellung der Bevölkerungsverhältnisse in Erhebungen immer auch ein Hinweis auf den politischen bzw. undemokratischen Charakter der Ausführenden war. Diese ließen sich durch Eingriffe in die Wahl der nationalen Eigenzuschreibung legitimieren, was allerdings auch durch den unsicheren Status nationaler Identitäten in Bosnien und Herzegowina gefördert wurde.

Dass also Bevölkerungszahlen zu Bosnien und Herzegowina immer wieder manipulativ eingesetzt worden sind, ist eine Lehre, der sich die betroffene Bevölkerung wiederholt unterziehen musste. Aber ohne eine demokratische (noch immer nicht durchgeführte) Bevölkerungszählung gibt es keine exakten Zahlen über den Nationalitätenproporz. Dennoch zählt Europa natürlich auf und mit Bosnien, und positiverweise waren die letzten externen Bevölkerungsschätzungen höher als jene früherer Jahre. So ging The World Factbook für Juli 2011 von geschätzten 4.622.163 Einwohnern Bosnien und Herzegowinas aus, von denen – den Annahmen des Jahres 2000 zufolge – 48 Prozent Bosniaken waren, 37,1 Prozent Serben, 14,3 Prozent Kroaten und 0,6 Prozent andere. Ihrer Religion zufolge befanden sich in der Gesamtbevölkerung 40 Prozent Muslime, 31 Prozent Orthodoxe und 15 Prozent Katholiken.

Ethnogenesen

Wer sind nun diese vielen Völker, die Bosnien und Herzegowina ausmachen? Wann und unter welchen Umständen fanden sie, die eine gemeinsame Sprache sprechen, zueinander und auseinander? Vorausgeschickt sei, dass die Mehrzahl der Bewohner des Landes Südslawen sind und deren Ethnogenesen Prozesse waren, die bei Serben und Kroaten im Mittelalter einsetzten und bei den Bosniaken erst in der Gegenwart zu einem Abschluss gekommen sind – dies bildet ein demografisches Alleinstellungsmerkmal für Bosnien und Herzegowina.

Südslawen kamen im Zuge der Völkerwanderung im späten 6. Jahrhundert als Kolonisten auf die Balkanhalbinsel. Ihnen folgten auch die Stämme der Serben und Kroaten – so werden sie bereits in einer byzantinischen Quelle benannt – in der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts. Serben siedelten dabei im südwestlichen Raum des heutigen Serbiens, um sich dann nach Montenegro auszuweiten, die Kroaten kolonisierten das Gebiet des heutigen Kroatien, beide ließen sich auch in der bosnischen Region nieder.

Dabei setzte sowohl die Christianisierung wie auch die politische Herrschaftsbildung erst vergleichsweise spät im Mittelalter ein, was der ungünstigen verkehrsmäßigen Erschließung des gebirgigen Landes geschuldet war. Die Annahme des Christentums und damit die Ausprägung eines bedeutenden Elements der Selbstidentifikation und später der nationalen Ausdifferenzierung erfolgte bei den Kroaten von Rom und von der lateinischen Kirche aus, die byzantinische Mission erreichte die Serben. Keine der beiden Konfessionen konnte sich jedoch als ausschließliche in Bosnien und Herzegowina durchsetzen, sie bleiben aber die Identifikationsmuster der Bevölkerung im Land auch unter der osmanischen Herrschaft. Über kulturell-konfessionelle Kontakte zu den Serben und Kroaten außerhalb der bosnischen Landesgrenzen kamen Rückkopplungen zustande, die das ethnische Bewusstsein beider voranbrachten. Sie nahmen Anteil an der volkssprachlichen Entwicklung, an der Schaffung einer gemeinsamen Standardsprache und Literatur und an ideen- und nationalpolitischen Diskursen der Serben und Kroaten. Die serbische wie die kroatische Nationalbewegung im 19. Jahrhundert fand somit auch in Bosnien und Herzegowina Bevölkerungen vor, die bereit dazu waren, sie zu tragen und sich für ihre nationalpolitischen Ziele einzusetzen.

Die Ethnogenese der Bosniaken vollzog sich verzögert: Einsetzend mit der Eroberung des Balkans durch die Osmanen ab dem 14. Jahrhundert, veränderten sich hier nicht nur die politischen, sondern auch die ethnischen Verhältnisse. Osmanische Funktionsträger ließen sich in Bosnien und Herzegowina nieder, genauso wie turkstämmige Siedler und auch orthodoxe Viehzüchter, während gleichzeitig katholische Kroaten abwanderten. Die Islamisierung der slawischen Bevölkerung katholischer und orthodoxer Konfession erfolgte vor allem im 16. Jahrhundert. Dies war ein kontinuierlicher und nicht gewaltsam eingeforderter Prozess, der auch in Serbien, Montenegro, Makedonien – neben Bulgarien und Albanien – festzustellen war und bis heute an den dortigen muslimischen Bevölkerungsanteilen sichtbar ist.

Innerhalb der islamischen Zivilisation auf dem Balkan entwickelten die Muslime in Bosnien und Herzegowina ein eigenes, kulturell geprägtes regionales Selbstverständnis. Auch wenn die Zahl der muslimischen Siedler mit dem Rückzug der Osmanen vom Balkan abnahm, konnte dieses auch unter der habsburgischen Herrschaft von 1878 bis 1918 weiter gepflegt werden. Wichtig war hierbei der Umstand, dass die Muslime in Österreich-Ungarn 1912 den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts erhielten und als Religionsgemeinschaft anerkannt wurden. Der im habsburgischen Bosnien initiierte Versuch, eine überkonfessionelle bosniakische Nationalität zu proklamieren, scheiterte jedoch am Widerspruch der serbischen und kroatischen Nationalbewegung, aber auch am Desinteresse der Muslime. Bosnien und Herzegowina verlor im „Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen“ seinen Status als Verwaltungseinheit, Muslime konnte nur im kulturellen Sinn ihre Identität gegen die drei Staatsvölker bewahren und wurden, um den „serbo-kroatischen Stamm“ zu stärken, zu diesem gezählt.

In den Jahren zwischen 1945 und 1991/92 wurde Jugoslawien kommunistisch regiert und föderal konzipiert. In der neuen jugoslawischen Volksrepublik Bosnien und Herzegowina erhielten die bosnischen Muslime den gleichen Rang wie die Serben und Kroaten. Tito erkannte den Wert der bosnischen Muslime im Zuge seiner Hinwendung zu islamischen Staaten in der Blockfreien-Bewegung. Gleichzeitig waren ihm die Muslime wichtig als Gegengewicht zu übermäßigen serbischen und kroatischen Aspirationen auf Bosnien und Herzegowina. Die Muslime erlebten daher unter Tito eine politische Förderung, an deren Ende 1968 ihre offizielle Anerkennung als Nationalität stand. Für manche serbische und kroatische Politiker war die Anerkennung der bosnischen nationalen Zugehörigkeit schwer zu akzeptieren, wenn sie die Ansicht vertraten, die muslimischen Bosnier seien „eigentlich ethnische Serben“ oder „eigentlich ethnische Kroaten“.

Der Krieg in und um Bosnien und Herzegowina 1992-1995 tat ein Übriges, um die nationale Identität der bosnischen Muslime voranzubringen. Sie legten schließlich den Bezug zu ihrer Religion als identitätsstiftendes Merkmal ab, als eine außerparlamentarische Zusammenkunft, die Bosniakische Volksversammlung, auf der vor allem Intellektuelle vertreten waren, mitten im Krieg, im Herbst 1993, beschloss, die Volksbezeichnung „Muslime im nationalen Sinn“ durch „Bosniaken“ zu ersetzen. Dies war auch zu verstehen als Willensäußerung nach außen hin, dass Bosnien und Herzegowina eine autochthone bosniakische Nation besitzt, die wie Kroaten und Serben einen politischen Anspruch auf das Land erhebt.

Am Ethnos genesen: Zusammenleben?

Das Zusammenleben der verschiedenen Nationalitäten in Bosnien und Herzegowina gestaltete sich über die Jahrhunderte hinweg sowohl als Nebeneinander, Gegeneinander, aber auch Miteinander. Allerdings fallen Konflikte und militärische Auseinandersetzungen in der geschichtlichen Betrachtung stets viel eher und viel nachdrücklicher auf als das regionale Zusammenleben der Völker nicht nur in friedlicher, sondern sogar in freundschaftlicher Absicht. Belege dafür sind nicht wenige inter-ethnische Eheschließungen während der Zeit des sozialistischen Jugoslawiens, aber auch gemeinsam inter-konfessionell und -religiös begangene Feiertage. Die Titosche Formel des „Bratstvo i jedinstvo“ – der Brüderlichkeit und Einheit – unter den jugoslawischen Völkern wurde, bevor sie ein staatlich vorgeschriebenes Politikum wurde, in Bosnien längst gelebt, wenn auch vor allem auf nichtstaatlicher Ebene.

Bosnien und Herzegowina war freilich auf der anderen Seite auch nie eine Insel nationaler Seligkeit, denn problematisch und konfliktträchtig wurde es immer, wenn politische Kräfte von außen einwirkten, die ihre eigenen territorialen Aspirationen durchzusetzen trachteten und das fragile inter-nationale Gleichgewicht aus dem Lot brachten. So ist es auch zu erklären, warum während des Zweiten Weltkrieges fürchterliche Gewalttaten in Bosnien und Herzegowina verübt wurden und während des Bosnienkrieges 1992-1995 sowohl aus Serbien wie aus Kroatien militärische Einheiten über Bosnien und Herzegowina herfielen, um es untereinander aufzuteilen.

Die Kräfte in Bosnien und Herzegowina waren nie stark genug, um sich gemeinsam gegen solche Einmischungen zu wehren; im Gegenteil reichten kurze nationalistische Zündeleien immer wieder aus, um nationale Gegensätze zu entflammen und einen Bruderkrieg auszulösen. Die wirtschaftliche Schwäche des Landes spielte hier ebenso eine Rolle wie historisches Unrecht, dessen Aufklärung und Aufarbeitung während der sozialistischen Zeit unterdrückt wurde. Auf einer solchen Grundlage war es leicht, Leidenschaften für politische Ziele zu instrumentalisieren. Im Moment und als Folge des Krieges in und um Bosnien und Herzegowina gehen die Völker in Bosnien auf Distanz zueinander. Der Vertrag von Dayton sieht eine komplizierte Verfassungsstruktur vor, die eine größtmögliche Gleichberechtigung der „konstitutiven Völker“ garantieren soll, de facto aber die Verwaltung stark aufbläht und die Entscheidungswege lähmt.1

Wie es weitergeht in Bosnien, ist schwer zu prophezeien. Einige Konstanten, die über das Engagement der Bevölkerung selbst hinausgehen, spielen eine tragende Rolle für ein friedliches Zusammenleben: Das sind die Nachbarstaaten Serbien und Kroatien, die dem Land seine Freiheit gewähren müssen, das ist der ernsthafte Versuch einer gerechten Aufarbeitung der Kriegsvergangenheit und der Bestrafung von Kriegsverbrechern, das ist eine wirtschaftliche Prosperität, die nicht nur auf Transferleistungen von außen gründen darf, und vieles Weitere. Die Rückbesinnung auf Zeiten der Toleranz und gegenseitigen Achtung, die es in Bosnien und Herzegowina gleichwohl gegeben hat, täte das Ihre.


Fußnote:


  1. Vgl. dazu ausführlich den nachstehenden Beitrag von Saša Gavrić