Russland zwischen Fremdenfeindlichkeit und Ethnonationalismus

aus OWEP 3/2012  •  von Natalja Zorkaja

Zusammenfassung

Mit dem Ende der Sowjetunion wurden in allen Nachfolgestaaten Hoffnungen auf ein allmähliches Angleichen von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft an den „Westen“ gehegt, die sich jedoch nach und nach zerschlagen haben. Dies führte besonders in Russland zu einer Rückbesinnung auf alte Werte und Traditionen, ließ aber auch latent vorhandene Abwehrhaltungen gegen das „Andere“ anwachsen. Heute sind übersteigertes Nationalbewusstsein und Mistrauen gegen „Fremde“ weit verbreitet.

Natalja Zorkaya ist Mitarbeiterin des Levada-Zentrums in Moskau.

I.

Einfluss und Einflussreichtum des Rechtsextremismus in Russland sind höchst kompliziert, widersprüchlich und heftig. Rechtsradikale Bewegungen und Parteien mit antisemitischen, nationalistischen und profaschistischen Inhalten, die schon Ende der achtziger und Anfang der neunziger Jahre auf den Plan traten, hatten praktisch nie unmittelbaren Zugang zu den Massenmedien. Dagegen stieg mit der wachsenden Ausbreitung des Internets die Zugänglichkeit von Informationen über ihre Aktivitäten jäh an.

Im verhältnismäßig unabhängigen Fernsehen der Jelzin-Epoche erschienen die Themen „Rechtsradikale“ und „faschistoide Ultranationalisten“ hinreichend häufig. Diese Erscheinungen wurden von den demokratisch orientierten Massenmedien als ernsthafte Bedrohung der sozialen und bürgerlichen Welt dargestellt – damals noch im Kontext des demokratischen Wechsels und der Verstärkung von Werten der Bürgerrechte und Freiheiten, der Formierung einer Zivilgesellschaft. Die Vorstellungen der liberalen demokratischen Öffentlichkeit und der demokratischen und kulturellen Eliten jener Periode von der Komplexität und den Problemen dieses Wandels waren äußerst verschwommen. Mit der Zeit zeigte sich ein gewaltiges Kenntnisdefizit darüber, wie die Sowjetgesellschaft und ihre Institutionen aufgebaut waren, welches die grundlegenden Charakteristika des besonderen Typus des „Sowjetmenschen“ gewesen sind, die im Allgemeinen bereits in der Epoche des Totalitarismus unter Stalin entstanden waren, und eine entsprechende Unfähigkeit, die Probleme und Aufgaben zu verstehen, denen sich ein Staat unvermeidlich gegenüber sieht, wenn er den Weg zu Veränderungen eingeschlagen hat. Die Hoffnung auf schnelle Veränderungen nicht nur der „sozialen Eliten“, also gebildeter, spezialisierter Gruppierungen, sondern auch der gesamten Bevölkerung erwies sich recht bald als Illusion. Die ursprüngliche Euphorie verwandelte sich vor dem Hintergrund zusammenbrechender ökonomischer und der Oberflächlichkeit demokratischer Reformen in heftige Verzweiflung. Diese Verzweiflung nährte wachsende Unzufriedenheit und Ängste, die allmählich alle Gesellschaftsschichten durchdrangen.

In der gebildeten Schicht löste das Auftreten antisemitischer und nationalistischer Bewegungen und Gruppierungen zu Beginn der neunziger Jahre eine massenhafte Emigration vor allem der jüdischen Bevölkerung aus, besonders aus den „Hauptstädten“. Der Ausbruch und die Zunahme der Ängste und Phobien, die alle Bereiche der täglichen Existenz erfassten, äußerten sich massenhaft in Frustration, Aggression und gegenseitigem Misstrauen. Diesen Ängsten liegt einer der grundlegenden Züge des sozialanthropologischen Typus des „Sowjetmenschen“ zugrunde – die Vorstellung von seiner „Besonderheit“, seiner „Ausschließlichkeit“, die einen Vergleich mit „Anderen“, den „nicht zu uns Gehörenden“ blockiert und nicht zulässt. Der Vergleich wird praktisch ausschließlich zur Demonstration der eigenen Überlegenheit gebraucht. Die gesamte Sowjetepoche war von der Idee der Gegenüberstellung des Staates mit der ganzen übrigen Welt, vor allem der „westlichen“, gekennzeichnet. Auf gesellschaftlichem Niveau hatte das äußerst wichtige Folgen, nämlich ein bis heute ausschlaggebendes Massen- oder Kollektivbewusstsein des russischen Menschen. Dieses seinem Sinn und seiner Struktur nach archaische Prinzip wurde zu einem zentralen in der „neuen Identität“ des postsowjetischen Menschen. Es basierte nicht auf den positiven Gedanken der Selbstbestimmung und Selbstachtung, sondern auf dem Ausschluss der „Fremden“. Das waren mit der Zeit immer mehr ethnisch und konfessionell Fremde (die nicht Orthodoxen). An der Wende zum neuen Jahrhundert wurde daraus ein Massenphänomen, das sich als ethnische Xenophobie immer weiter festigte.

Bereits zu Beginn der Übergangsperiode bündelten in der Hauptsache die randständigen, aus dem öffentlichen und politischen Raum verdrängten radikal nationalistischen Gruppen, Bewegungen und kleinen Parteien die verbreitete Unzufriedenheit und die Massenangst, indem sie sie in die Sprache der interethnischen und rassistischen Ideologie und Feindschaft übersetzten. Dabei hat es im Massenbewusstsein der ersten Hälfte der neunziger Jahre keine ethnische und rassistische Feindschaft in erkennbarer Form gegeben. Gewiss, eine ethnische Feindseligkeit der Russen gab es auch in der Sowjetzeit, auf latente, schwebende Art. Sie war auf der einen Seite tabuisiert durch die Ideologie der „Völkerfreundschaft“, andererseits durch die angenommene Rolle des „großen Bruders“. Dieses Tabu wirkte erkennbar noch eine gewisse Zeit, besonders für die ältere Generation. Auch die tiefste traumatische Krise der „sowjetischen Identität“, die dem Zerfall der Union folgte, berührte anfangs nicht die nationale Identität, sondern bewirkte in erster Linie eine Reanimierung des Isolationismus, der „belagerten Festung“, und dementsprechend eines Feindbildes, das diese Konstruktion stützte. Wenn bei der Volksbefragung von 1989 auf die Frage, ob Russland Feinde habe, eine relative Mehrheit (48 Prozent) antwortete „Wozu Feinde suchen, wenn die Wurzel des Übels in den eigenen Fehlern liegt?“ und nur 4 Prozent der Ansicht war, das Land sei „von Feinden umgeben“, so bildete schon Mitte der neunziger Jahre der Teil der Menschen, die annahmen, dass Russland Feinde habe, die Mehrheit (und bis jetzt schwankt er im Durchschnitt zwischen 65 und 70 Prozent).

Zum Hauptthema wurde im Massenbewusstsein die Feindseligkeit ehemaliger Sowjetrepubliken gegenüber Russland und somit auch gegenüber den Russen (was durch die nationalen und nationalistischen Bewegungen in denselben gestützt wurde), denn genau so wurde vor allem das Unabhängigkeitsstreben der ehemaligen „kleinen Brüder“ verstanden. Besonders schmerzlich nahm man die Abspaltung der baltischen Republiken wahr (des ehemaligen „Westens“ innerhalb der Sowjetunion), und in dem Maße, wie sie sich dem Westen mit den Beitrittsbemühungen zu NATO und zur Europäischen Union annäherten, belebte sich im Massenbewusstsein immer mehr auch die antiwestliche Stimmung. Die Offenheit gegenüber dem Westen zur Zeit der Perestroika erwies sich als kurzlebig. Sie basierte vor allem auf illusorischen Hoffnungen, bald ein „normales“ neues Leben zu beginnen, glücklich, sorgenfrei, ganz so, wie in der Vorstellung der Mehrheit die Menschen im Westen leben. Mit dem Bankrott dieser Hoffnungen verschwand auch das Bestreben, unter den neuen Bedingungen zur „großen Welt“ zu gehören; es verstärkte sich im Gegenteil die Strömung einer Selbstbestätigung vermittels früherer Großmachtambitionen, was unvermeidlich großrussische chauvinistische Stimmungen nach sich zog.

II.

Das Thema „Lage der Russen“ erklang gleich nach dem Zerfall der UdSSR mit äußerster Heftigkeit. Man komprimierte die panischen Stimmungen, denen zufolge ein massenhafter Exodus oder sogar die Flucht der „Russen“ aus den ehemaligen Unionsrepubliken drohe, hervorgerufen durch deren Unterdrückung und die Einschränkung ihrer Rechte (obwohl die Verdrängung russischer qualifizierter Kader durch die „nationalen“ lange Zeit vorher begonnen hatte und in der Logik des unvermeidlichen Zerfalls der UdSSR erfolgte). Die vom Levada-Zentrum in den ehemaligen Unionsrepubliken durchgeführten Befragungen zeigten, dass diese Befürchtungen höchst übertrieben und in bedeutsamem Maß mit der Projektion jener Ängste, die durch die Ungewissheit des eigenen Lebens hervorgerufen wurden, verbunden waren. Obwohl sich die Situation in den verschiedenen Republiken unterschiedlich gestaltete, äußerte damals nur ein geringer Teil der russischen Bevölkerung die Absicht, diese oder jene Republik zu verlassen (gerade in den besser gestellten baltischen Ländern waren es besonders wenige Menschen), und so deckten auch diese Befragungen keine erkennbaren Anzeichen einer nationalen Diskriminierung auf. Aber die Einseitigkeit der Beurteilung und die Darstellung dieser Probleme durch Beamte, durch Repräsentanten der Macht und durch einzelne Massenmedien trugen ihr Scherflein zu dem seit Ende der neunziger Jahre folgenden Anwachsen der Fremdenfeindlichkeit und des russischen Ethnonationalismus bei.

Die rechtsextremen Gruppierungen, Bewegungen und Parteien bündelten auch diese Problematik der „Beleidigten“ und „Gekränkten“ (als welche sich eine erdrückende Mehrheit der Bevölkerung empfand), indem sie soziale und rechtliche Probleme in einen nationalistischen Diskurs überführten (z. B. „Genozid an den Russen“). Und obwohl sie, wie bereits angemerkt, zum öffentlichen Raum keinen Zutritt hatten und in der Politik stets eine marginale Rolle spielten (selbst die bekannteste national-sozialistische Partei RNE1 hatte weniger als 1,5 Prozent Unterstützung), drang der „nationalistische Diskurs“ in die Sprache der Politik und somit in die Rhetorik der Behörden ein. Zum ersten und leuchtendsten Beispiel wurde Schirinowskij mit seiner Partei LDPR2, deren Erfolg bei den Wahlen von 1993 durch niedere Massenangst und Xenophobie in Verbindung mit neuen Formen chauvinistischer, imperialistischer und aggressiv-nationalistischer Rhetorik bewirkt wurde.

Wandelt man auf den Spuren des Weges, der von Schirinowskij in der Putin-Ära der „gelenkten Demokratie“ angelegt wurde, so errang das Kreml-Projekt schon 2003 einen politischen Erfolg (Schirinowskij und seine Partei waren eher ein Projekt der Geheimdienste): die Partei „Rodina“ („Heimat“), die einen Block aus nationalen und national-patriotischen Parteien unter der Führung Dmitrij Rogosins darstellte und einen „gemäßigten“ Nationalismus propagierte. Außer der Sprache der Feindschaft und Intoleranz gegenüber dem „Fremden“ ist den Parteien dieser Geistesrichtung, die mit den Machtstrukturen entstanden und ihnen eng verbunden bleiben, in der Hauptsache die Imitation der Besorgnis für die Interessen und Probleme breiter Massen sozial schwacher Bevölkerungsgruppen gemeinsam. Auf diese Weise werden politische Entscheidungen sozialer und ökonomischer Probleme der Bevölkerung durch die Konservierung antimoderner, antidemokratischer, archaischer Orientierungen und Stimmungen eines bedeutenden Teils der Bevölkerung ersetzt, für die man unter anderem die Rhetorik von der Bedrohung der Selbstständigkeit und Eigenart des russischen Volkes und sogar seiner Vernichtung verwendet, Aufrufe zur Treue zu ihren (nicht aber den westlichen) „Traditionen und Werten“, zur „traditionellen Kultur“, zur „traditionellen Religion“, zu deren Schutz vor äußeren und inneren (heute vor allem liberalen) Neidern und Feinden.

III.

Mit dem Machtantritt Putins Ende der neunziger Jahre, dem Beginn des zweiten Tschetschenien-Krieges, setzt das heftige Anwachsen einer diffusen Fremdenfeindlichkeit ein und im Laufe der 2000er-Jahre deren Umwandlung in eine ethnisch ausgerichtete Xenophobie. Sie kommt besonders stark unter Jugendlichen zum Ausdruck kommt, vor allem unter ihren sozial peripheren Gruppen.

Im Laufe der 2000er Jahre wuchs die Zahl vor allem jugendlicher radikal gesinnter Gruppen und Bewegungen, darunter offen rassistische und faschistische, ununterbrochen an. Diese sich immer mehr radikalisierenden Gruppierungen, die immer öfter zu unmittelbarer Gewalt bereit sind, finden in der Gesellschaft und unter der Jugend selbst keine einigermaßen erkennbare Unterstützung (diese liegt im Bereich von 1-2 Prozent), obwohl die latente Unterstützung der von ihnen verbreiteten Geistesrichtungen bedeutend breiter ist. So wird eine solche faschistische Lieblingslosung dieser Gruppierungen und Bewegungen wie „Russland den Russen“ seit vielen Jahren von etwas weniger als einem Fünftel der Gesamtbevölkerung nachdrücklich unterstützt.

Für die Bevölkerung akzeptabler erscheinen jedoch die seit Mitte der 2000er Jahre als Antwort auf die „farbigen Revolutionen“ (vor allem in der Ukraine) in Russland arbeitenden polittechnologischen Kreml-Projekte der „politisch“ engagierten Jugendbewegungen von den „Unsrigen“ zur „Jungen Garde“, den „Hiesigen“, der DPNI3 (die letzteren zwei kämpfen gegen die illegale Migration) usw., die alle dieselbe von staatlich-patriotischen oder ethnonationalistischen Losungen überdeckte Sprache der Feindschaft und Intoleranz verwenden. So ist es nicht verwunderlich, dass am Ende des ersten Jahrzehnts der 2000er Jahre gerade die Jugend besonders starke antimoderne Einstellungen bekundet – antiwestliche, nationalistische und xenophobe Stimmungen einerseits und die Bereitschaft zur Unterstützung der höchsten Macht (Verzicht auf politische Alternativen und Wahlen) andererseits. Dabei ist, wie auch unter der Gesamtbevölkerung, die soziale Distanz gegenüber ethnisch fremden Gruppen sehr hoch und unter der Jugend noch stärker ausgeprägt. Wir führen nur die bezeichnendsten Daten auf der Skala der sozialen Distanz an, die die Stufe des Isolationismus und der nationalen Intoleranz im Hinblick auf „Fremde“ markant demonstrieren:

In welchem Maße möchten Sie mit den folgenden Nationalitäten zu tun haben?

2010 Bevölkerung N=1600, Jugend N=800 (Angaben in Prozent)

Das Niveau des Negativismus, der unfreundlichen Distanzierung gegenüber anderen Nationalitäten, ist umso höher, je stärker die Gefahr einer Annäherung der Fremden zu dem geht, was für den Massenmenschen als das „Seine“, als nah, als lieb gilt – das Haus, die Familie und sogar die Arbeit. In diesen Fällen wächst eine allgemeine, diffuse Anfeindung proportional zur Kürzung der sozialen Distanz zwischen „unsrig“ und „fremd“ abrupt an. Die ethnischen Barrieren verwandeln sich in rassistische.

Für sich allein genommen kann man Xenophobie als „normale“ Reaktion einer sich modernisierenden Gesellschaft auf die Schwächung früherer territorial-ethnischer, sozialer und konfessioneller Barrieren ansehen, auf den radikalen Umbruch vertrauter sozialer Barrieren, die intensiven Prozesse sozialer Mobilität, das Auftauchen großer Massen fremdnationaler Migranten vor allem in den Haupt- und Großstädten des Landes. Aber unter den Bedingungen einer Gesellschaft mit stärkeren Anomie-Erscheinungen, d. h. des Zerfalls früherer grundlegender normativer und wertmäßiger Regeln, ist die Xenophobie, besonders die ethnische Feindseligkeit oder der ethnische Nationalismus unverhohlen von anderer Art und Funktion.

IV.

Die Trägheit der früheren repressiven institutionalisierten Strukturen neutralisiert und sterilisiert, wie die Logik der Transformation von der Ära Jelzin zum Putin-Regime zeigt, die frühen oder embryonalen Formen einer politischen Demokratie und entzieht dem ganzen prächtig deklarierten parteiisch-parlamentarischen System den Boden. Die Xenophobie ist unter diesem Gesichtspunkt Syndrom einer stagnierenden Gesellschaft, in der die Autoritäten, die Idealvorstellungen und Ziele, die Hoffnungen auf die Zukunft fehlen. Sie stellt die primitive Form eines konservativen Selbstschutzes dar, eines Widerstandes gegenüber der Modernisierung, eines Versuchs, die Prinzipien einer nomenklatorischen Konstitution der Gesellschaft zu bewahren, aber schon unter dem Gesichtspunkt eines ungleichberechtigten und hierarchischen Aufbaus: die Aufteilung in „Ethnien“ (als Ersatz der Sozialstruktur) oder ethnosoziale Gemeinsamkeiten, die über ungleiche soziale, bürgerliche und politische Regeln verfügen.

Das Niveau der Xenophobie gegenüber anderen Ethnien stieß in ähnlicher Weise an seine Grenzen; die Abneigung, der Hass gegenüber dem „Fremden“ ist schwach differenziert, man kann sagen, dass er nach allen menschlichen Parametern (Alter, Bildung usw.) einen „Mittelwert“ umfasste. Gerade diese Diffusion und Gestaltlosigkeit in soziologischer Hinsicht zeugt vom Fehlen autoritativ-moralischer, kultureller oder sozialer Instanzen, die die Entwicklung negativer sozialer Stimmungen blockieren oder die Massenängste und -spannungen beseitigen könnten. In dieser Situation stellt die Beibehaltung und mehr noch die Stärkung des Einflusses extremistischer Gruppierungen und Bewegungen, mag er auch in seiner politischen Randständigkeit begrenzt sein, eine ernsthafte Gefahr dar.

Aus dem Russischen übersetzt von Friedemann Kluge.


Fußnoten:


  1. Russkoe national’noe edinstvo = Russische nationale Einheit (Anm. d. Übersetzers). 

  2. Liberal’no-demokratičeskaja partija Rossii = Liberaldemokratische Partei Russlands (Anm. d. Übersetzers). 

  3. Dviženie protiv nelegal’noj immigracii - Bewegung gegen die illegale Immigration (Anm. d. Übersetzers).